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Bahnbetrieb bei der SRIG-Teuto wird aufgenommen

Endlich ist es soweit. Nach einer ausgiebigen Testsession durch aller am Bau der Bahn beteiligten Personen am gestrigen Samstag dem 28. Februar, wurde nun grünes Licht für den Bahnbetrieb gegeben. Ab kommenden Mittwoch, dem 3. März wird also das Renncenter in Aschendorf regelmäßig geöffnet haben.

Ab 10 Uhr begann sich der Bahnraum ziemlich rasch zu füllen. Natürlich wollte sich niemand die Gelegenheit entgehen lassen, eine Clubbahn, wie  sie von den Ausmaßen bisher nur im Ruhrgebiet befahren werden konnte nun in der unmittelbaren Nähe auszutesten. Thorsten Bruhn setzte sogar neue Prioritäten. Er reiste Kurzerhand aus Münster an und verzichtet dafür auf eine Teilnahme beim Grand National Stock Car Lauf in Kamp-Lintfortam kommenden Wochenende. In erster Linie wurden natürlich die 1:32 Autos  aus den letztjährigen Rennserien bewegt. Vereinzelt kamen aber auch neue 1:32 Autos auf die Bahn. So konnte man schon mal zwei der neuen “Gösser Beer” BMW 3,5CSL von Fly beobachten. Selbstverständlich wurden auch 1:24 Slotcars gefahren. Einige Besucher mussten sich erst einmal daran gewöhnen vor dem Fahren die Spannung am Netzteil zu checken. Mit 20 Volt ist so ein Scalextric NASCAR einfach unbeherrschbar .

Bei den 1:32 Autos wird die Priorität in diesem Jahr sicherlich bei den  Scalextric NASCARs liegen. Die SRIG-Teuto nimmt mit ihrer Rennserie an  der Vorausscheidung zur Deutschen Scalextric NASCAR Meisterschaft 2004 teil (Infos unter www.nascar32.de). Desweiteren findet, wie ja schon angekündigt war, am 24. April der Endlauf der DSCF Fun Challenge mit den gleichen Autos auf unserer Bahn statt. Die Veranstalter haben uns zugesichert, dass wir für die nächste  DSCFFC, die wieder mit den NASCARs ausgetragen wird einen Vorlauf ausrichten dürfen. Das bedeutet zusammen mit unseren 8 Meisterschaftsläufen 10 Scalextric NASCAR Rennen in diesem Jahr. Die Meisterschaftsläufe müssen bis November abgeschlossen sein. Daher müssen wir nun langsam mal in die Pötte kommen . Aus diesem Grund wird das  erste Rennen der SRIG-Teuto am Freitag, dem 12. März ein Scalextric NASCAR Rennen sein. Der Rhythmus der einzelnen Rennen wird wie im  Vorjahr, also jeden zweiten Freitag beibehalten. 14 Tage später, am 26. März startet die Fly Classic Rennserie. Nach und nach werden dann die  beiden anderen Rennserien (Fly GT und Gruppe 4/5) in den Terminkalender integriert.

Ab kommenden Mittwoch, dem 3. März wird die Bahn jeden Mittwoch von 17:00  bis 22:00 Uhr geöffnet sein. An den Renntagen (Freitags) ist ebenfalls  ab 17:00 Uhr geöffnet. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene 7,50 Euro pro Tag, Kinder zahlen 4,00 Euro. Am Renntag zahlen Rennteilnehmer 3,00 Euro, Kinder 1,50 Euro zuzüglich das Startgeld für die entsprechende Rennserie. Für Besucher, die über keine eigenen Autos verfügen stehen 6 Scalextric  NASCARs zur Verfügung, die zusammen mit passenden Reglern gegen eine  Gebühr von 4,00 Euro beim Bahnbetreiber geliehen werden können.

Neben den normalen Fahraktivitäten wird es im Renncenter auch Aktionen um das Hobby Slotracing geben. Wer unsere Homepage schon mal genau  durchstöbert hat, wird festgestellt haben, dass wir uns stark für die  1:24 NASCAR Rennserien von Manfred Stork engagieren. Die regelmäßige  Teilnahme an den Rennen der Storkschen NASCAR Serie führt zu einem  fruchtbaren Austausch mit den Slottern aus anderen Clubs. Gleichzeitig  erlangen wir so 1:24 Know How. Das dieses so langsam fruchtet, konnte  man gut am gestrigen Samstag beobachten:

Nachdem die meisten Besucher den Heimweg angetreten hatten kamen die Grand National Stock Cars auf die Bahn. Sage und schreibe 5 Autos erlebten ihr Roll Out. Als Referenzfahrzeug diente mein ´67 Dodge Charger, den ich  nun schon seit fast einem Jahr in der NASCAR Serie einsetze. Gleich vier neue Autos waren auf Anhieb schneller als dieses inzwischen doch  optimal abgestimmte Auto. Auch Besucher, die gestern zum erstenmal ein  solches Auto bewegen konnten waren vom Fahrverhalten der NASCARs  beeindruckt. Wir werden diesem Interesse an den Stockcars in zweierlei  Hinsicht Rechnung tragen:

Zum einen gibt es auf unserer Homepage einen Bastelworkshop wo der Bau eines solchen Autos beschrieben wird. Derzeit bauen einige Personen nach einer Anleitung ein Chassis. Wie ich gestern hörte, funktioniert der Bau bislang problemlos. Wenn diese Chassis fertiggestellt sind wird die  Bauanleitung auf der Homepage eingestellt, so dass es dann möglich sein sollte, nur mit den Infos aus dem Internet ein entsprechendes Auto zu  bauen.

Unter der Rubrik “Slotcar Viewer” entsteht derzeit in der Kategorie “€žGrand National Stock Cars” eine umfangreiche Datenbank mit Autos aus dieser  Rennserie. Zur Zeit umfasst diese Kategorie über 20 verschiedene Autos. Aktuellster Zugang ist ein ´63 Ford Galaxie. Es lohnt sich also immer  mal wieder hereinzuschauen.

Für unsere Besucher werden wir außerdem einen Bastelworkshop anbieten wo wir dann gemeinsam solche Autos bauen wollen. Dieser Workshop erfolgt in Zusammenarbeit mit den Carrera Freunden Schwerte. Er ist auch dringend notwendig, denn Manni Stork richtet am 18. September einen Lauf seiner modernen NASCAR Rennserie auf unserer Bahn aus. Unser Problem dabei ist, dass wir bis jetzt so gut wie keine Autos für diese Serie haben. Aber  ich bin mir sicher, dass wir dieses Problem mit Schwerter Unterstützung beheben werden .

Leider ist es so, dass man gleich zu Anfang nicht alles komplett fertig hat. Die dringenste Aufgabe im Renncenter wird nun die Herrichtung der  Schrauberplätze sein. Auf unserer Homepage gibt es noch keine  Anfahrtsbeschreibung. Diese wird aber in Kürze verfügbar sein. Weitere  Arbeiten sind eher kosmetischer Natur und werden sicherlich nach und nach erledigt werden.

Alle Besucher waren vom Streckenverlauf sehr angetan. Die Bahn lässt sich  auch für Neulinge relativ leicht erlernen. Das liegt natürlich am Layout. Das Lastenheft war seiner Zeit prall gefüllt und fast alle Wünsche konnten optimal umgesetzt werden. Entsprechend groß war die  Freude als man feststellte, dass die Theorie auch in der Praxis funktionierte. Viele Dinge stecken im Detail und werden vom normalen Besucher gar nicht wahrgenommen werden. Man muß z.B. wissen, dass bei jeder einzelnen Schiene die Stromleiter von Hand nachgebogen wurden. Auch bei der Stromeinspeisung wurde nicht gespart. Grundsätzlich galt:  Auch wenn es länger dauert, es soll vernünftig werden. Die genauen  Bahndaten können an anderer Stelle eingesehen werden.

Damit sind wir bei den Credits angelangt: Ohne die Mithilfe von erfahrenen Leuten aus der Slotcarszene wäre diese Bahn so nicht zu realisieren  gewesen:

Siggi Jung ist für das Layout der Bahn verantwortlich. Normalerweise hat Siggi seine besten Ideen auf dem Klo, aber diesmal brachte er die  entscheidenden Passagen beim Dortmunder 24h Rennen zu Papier.

Wolfgang Krech hat an der Entwicklung des aktuellen Carrera Streckenplaners  mitgearbeitet. Bevor das Programm erhältlich war hat er damit unsere  Slotman Entwürfe von 4- auf 6-spurig umgezeichnet. Einen Tag, nachdem er das endgültige Layout gezeichnet hatte stellte Carrera den  Streckenplaner ins Netz. Unsere Bahn ist somit die erste Clubbahn, die nach dem neuen Streckenplaner realisiert wurde. Wir können sagen: Es funktioniert. Die Schienen treffen sich wieder .

Ralf Pistor gab uns einen Einblick in die Vereinsstruktur der Carrera  Freunde Schwerte. Er hatte auch wertvolle Tips parat, worauf man als  Betreiber einer Bahn achten sollte.

Ralf Schaffland organisierte uns die Labornetzteile und sah sich plötzlich mit einer Ladung Kartons konfrontiert, die eigentlich nach Bad Rothenfelde hätten gehen sollen. Dank guter Connections in der Slotcar  Szene haben wir das dann auch ohne die Post geschafft .

Manfred Stork ließ es sich nicht nehmen, extra für ein Wochenende aus Duisburg anzureisen um uns die Anschlüsse an die Schienen zu löten.

Und dann wären da noch last but not least, die Jungs aus unserer Region, die aus purem Enthusiasmus unser Projekt unterstützt haben. Es ist schon gigantisch zu sehen, dass Leute, teilweise doch erhebliche Anfahrtswege  auf sich nehmen um beim Umbau einer Halle zu helfen, dabei ohne zu  murren wegen des strikten Rauchverbots vor die Tür gehen und sogar noch  die Getränke, die sie beim Bau der Bahn konsumieren bezahlen. Besonders als Thorsten die Parole “€žSaufen fürs Heizöl” ausgegeben hatte . Aus  diesem Grund einen großen Dank an:

Axel, Burghard, Carsten, Ilja, Jörg, Mario, Martin, Sascha, Thomas, Thorsten, Ulf und alle die, die mir jetzt in diesem Moment nicht eingefallen sind.

Andreas